Was im ersten Moment viele Online-Autoren überraschen wird, ist nach weiteren Überlegungen eigentlich logisch: Mit zunehmender Länge eines Textes verlassen immer mehr Leser die Seite. Die wenigsten Besucher einer Seite lesen demnach den gesamten Artikel.
Das sollten insbesondere Unternehmen berücksichtigen, die einen Handlungsaufruf in ihrem Artikel einbauen. Bei Call-to-Actions (CTA), wie zum Beispiel bei der Aufforderung sich für einen Newsletter anzumelden, empfiehlt es sich deswegen aber nicht, diese oberhalb des Textes zu platzieren. Denn an der Stelle besteht die Gefahr, dass User die Aufforderung übersehen.
Die allgemeine Schlussfolgerung zu ziehen, von jetzt an kürzere Artikel zu schreiben, damit diese vollständig gelesen werden, ist allerdings ebenfalls keine gute Alternative. Wie bereits in dem Beitrag „So erkennen Suchmaschinen hochwertige Inhalte“ erläutert wurde, schneiden Seiten mit längeren Texten üblicherweise im Google-Ranking besser ab. Darüber hinaus werden längere Artikel häufiger in den sozialen Medien geteilt, egal ob sie nun vorher vollständig gelesen wurden oder nicht.
Für Unternehmen, die den Fokus auf Handlungsaufrufe legen, empfiehlt es sich daher A/B-Tests durchzuführen. Mithilfe davon, kann die optimale Position der Call-to-Actions ermittelt werden, denn diese hängt oft auch von der Zielgruppe ab. Des Weiteren sollte das Wissen, das die wenigsten User einen Artikel bis zum Ende lesen, Autoren nicht demotivieren. Im Gegenteil: Es sollte einen Ansporn geben, Artikel besonders gut und interessant zu gestalten, sei es inhaltlich oder stilistisch.
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Die Suche verändert sich grundlegend. Menschen geben nicht mehr ausschließlich einzelne Keywords bei Google ein und klicken sich anschließend durch eine Liste von Suchergebnissen.
Die Art, wie Menschen Informationen suchen und finden, verändert sich gerade fundamental. Klassische Suchmaschinen wie Google bleiben relevant – doch sie werden zunehmend ergänzt oder ersetzt durch KI-Systeme wie ChatGPT, Perplexity oder Google SGE.
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