Jede Website, die im Internet online ist, wird auf einem Webserver gehostet. Große Unternehmen besitzen meist Ihre eigenen Server. Kleinere Firmen oder Privatleute hingegen überlassen das Hosting gerne einen der bekannten Anbieter, wie Strato oder 1&1. In der Regel wird auf dem Server dann eine Web-Anwendung installiert, wie beispielsweise das Open Source Content-Management-System WordPress, ein Web-Shop oder eine Eigenentwicklung, die spezielle Anforderungen erfüllt. Server und Software senden gemeinsam Signale aus, die Google auswertet und damit für die Suchmaschinenoptimierung relevant sind.
Der lokale Serverstandort verbunden mit der lokalen Länderdomain hat eine positive Auswirkung auf die Resultate der Suche in Google. Das heißt ganz einfach gesagt: Wenn Ihre Website eine „.de“ Endung hat und auf den deutschsprachigen Raum ausgerichtet ist, dann sollte Ihr Server vorzugsweise auch in Deutschland stehen. Für Google ergibt sich daraus eine Stringenz, die positiv in den Rankings belohnt wird. Dieses Schema gilt natürlich auch für alle anderen Länder.
Websites mit eigener IP-Adresse werden von Google für wichtiger bewertet als Websites, die sich ihre IP-Adresse mit anderen Domains teilen. Bei Domains die untereinander verlinkt sind, sollte jede Seite eine eigene IP-Adresse haben. Denn Google gewichtet Links von Seiten mit derselben IP-Adresse geringer als Links von Seiten mit einer unterschiedlichen IP-Adresse.
Für wenig Geld kann heutzutage bei etlichen Hosting Providern sogenannter Webspace gemietet werde. Meist wird ein geringer monatlicher Betrag abgebucht und die Website den Anbietern überlassen. Doch dies kann problematisch werden, denn hier werden auf einer einzigen IP Adresse eines Servers sehr viele, bis zu mehrere tausend, Websites betrieben.
Für die Hosting Anbieter ist das technisch unbedenklich, doch für Ihre eigene Seite kann es negative Folgen haben. Beispielsweise performen solch überladene Server häufig nicht so gut. Kein Wunder, denn die vielen Websites müssen sich die Ressourcen aufeinander aufteilen. Auf Ihrer eigenen Website können dadurch lange Ladezeiten entstehen, die von Google sehr schlecht bewertet werden.
Für die Suchmaschinenoptimierung ist die Performance des Webservers besonders wichtig, denn wenn die Webseiten schneller bei den Nutzern und den Suchmaschinen-Robots ausgeliefert werden, dann gilt dies als Leistungsmerkmal für Suchmaschinen und fördert somit das Ranking. Schnelligkeit und Stabilität des Servers sind daher Faktoren, die Sie unbedingt bei der Wahl Ihres Hostings beachten sollten. Denn nicht-erreichbare Seiten werden nicht nur schlecht von Google bewertet, sondern vor allem von Ihren Kunden. Diese werden enttäuscht die Seite verlassen und möglicherweise nicht wiederkehren.
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