Native Advertising löst Bannerwerbung ab

Native Advertising heißt der neue Trend, der zunehmend an Bedeutung gewinnt. Während sich vor einigen Jahren noch bunte Banner auf Internetseiten großer Beliebtheit erfreuten, setzen heute immer mehr Publisher auf Werbebotschaften, die sich unauffällig in das redaktionelle Umfeld einfügen – auf Native Werbeformen.

In den USA und in Großbritannien gehört Native Advertising bereits zur Tagesordnung und auch für den deutschen Raum werden große Erfolge prognostiziert. Denn die klassische Bannerwerbung wird von Internetnutzern immer mehr als störend empfunden und von den Nutzern, wenn nicht durch einen AdBlocker, dann zumindest gedanklich, ausgeblendet. Abgesehen davon sind viele Websites voll mit Texten, Bildern, Pop-Ups, Links, etc. Die vielen Informationen, die auf den Nutzer einströmen, führen zu einer Reizüberflutung und letztendlich zu einem Selektieren der Informationen in die Schubladen „wichtig“ und „unwichtig“.

Hier haben Native Ads einen großen Vorteil gegenüber von aufdringlicher Bannerwerbung. Sie verstecken nicht nur, dass es sich eigentlich um Werbung handelt, indem sie dem redaktionellen Inhalt zum Verwechseln ähnlich sehen, sondern sie werden auch in Suchmaschinen angezeigt. Dadurch können Redakteure und Werbetreibende ihre Botschaften bei den Usern so platzieren, dass diese – durch die Verbindung von Werbung und Content – länger im Gedächtnis der User bleiben.