Onpage-Optimierung – SEO-Faktor Nr. 1

Laut Google beeinflussen über 200 Faktoren die Positionierung einer Website in den Suchergebnissen. Unter zahlreichen Kriterien ist die Onpage-Optimierung zweifelsohne einer der wichtigsten Faktoren. Ursprünglich galten folgende Standards für einen guten SEO-Text:

  • die Länge sollte nicht 350-400 Zeichen überschreiten
  • sowie über eine Keyword-Dichte von 3-7% verfügen.

Heute muss ein qualitativ hochwertiger Text jedoch weitaus mehr leisten. Nicht nur die Termgewichtung und Keyword-Dichte sind ausschlaggebend für ein besseres Ranking, auch Ladezeiten, die Übersichtlichkeit des Textes und der logische Aufbau der Website sind wichtige Kriterien.

Seitenstruktur und Content optimieren

Guter Inhalt zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass er sich verlinken lässt und einer bestehenden Nachfrage nachkommt. Die Inhalte sollten in erster Rolle die Suchintentionen der Nutzer befriedigen. Wichtig sind daher in einem informativen Beitrag, gut gesetzte Keywords und weiterführende Links. Eine umfangreiche Keyword-Recherche ist sehr empfehlenswert. Damit lassen sich nicht nur Suchanfragen genau analysieren, sondern man behält auch zugleich den Wettbewerb im Auge.

Nicht weniger sinnvoll für die Onpage-Optimierung, ist das Setzen von Links. Wichtig ist dabei der logische Aufbau von Verlinkungen. Hier gilt:

  • Wortgruppen sind leichter anzuklicken, als ein einzelnes Wort.
  • Ankertexte sollten auf Seiten führen, die mit dem verlinkten Text übereinstimmen.

Nutzer können so recht einfach und effektiv auf relevante Inhalte auf der eigenen Website hingewiesen werden. Und letztendlich steigert man damit auch seine Chancen für eine gute Positionierung bei Google.

Weiterhin spielen die Überschriften verschiedener Hierarchien (Schlagworte: h1 bis h6) eine Rolle für die Onpage-Optimierung. Auch „Breadcrumbs“ – Hinweise zur Position in der Websitenavigation – sind sowohl den Suchmaschinen als auch den Nutzern dienlich. Jedoch sollte man hier nicht übertreiben – die Überoptimierung kann sogar als SPAM von Google bewertet werden und sich negativ auf die Positionierung der Website auswirken.

Nutzen von multimedialen Inhalten

Nutzer suchen allerdings nicht nur nach Texten, auch Bilder, Video- und Audiodateien sind viel gesucht. Daher sollten möglichst viele multimediale Inhalte bereitgestellt werden. Sie bereichern nicht nur den Content, sondern haben auch noch den netten Nebeneffekt, dass sie in der Bilder- und Videosuche von Google aufgelistet werden. Dafür müssen die Dateien relevante Keywords im Titel und dem so genannten Alt-Tag enthalten. Außerdem ist eine passende Bildunterschrift entscheidend für das Aufführen in den Suchergebnissen.

Fazit

Es bleibt zu sagen: wer sich noch heute, um qualitativen Content auf seiner Website bemüht und ihn entsprechend optimiert, wird schon morgen mit einem guten Google-Ranking belohnt.