Was ist eigentlich Digicalisierung?

Digital war gestern. Die Experten der internationalen Managementberatung Bain & Company plädieren dagegen für eine digicale Zukunft der Unternehmen. Der Begriff „digical“ bedeutet eine Fusion von digitalen und physischen Geschäftsmodellen. So werden digitale Strategien zur Weiterentwicklung der traditionellen Geschäftsmodelle genutzt. Die Studie „Leading a Digical Transformation“ zeigt anhand zahlreicher Beispiele, welche Möglichkeiten durch die Vernetzung der Online- und Offlinewelt für Unternehmen entstehen.

Chancen und Marktpotenziale eines Unternehmens hängen direkt mit der Verknüpfung der digitalen und analogen Strategien zusammen. Das ist das Ergebnis der Analyse der Geschäftsentwicklung von 300 Unternehmen – einer Studie von Bain & Company.
Die Studie diente unter anderem für die Entwicklung eines Leitfadens für eine erfolgreiche Umsetzung der digicalen Strategie im Unternehmen. Die Digicalisierung setzt ein genaues Monitoring der eigenen Branche voraus. Im Vordergrund stehen dabei die Entwicklungsprozesse, da die einzelnen Stufen der Wertschöpfungskette besonders stark von den Veränderungen betroffen sein können. Diese Prozesse sollte man rechtzeitig erkennen und in die bestehende Strategie implementieren.

Auf dem Weg zur Digicalisierung durchläuft ein Unternehmen drei Phasen – vom Einsteiger bis hin zum Experten. Hierbei empfiehlt es sich, die Entwicklung ohne Eile voranzutreiben. So können sich Innovationen nicht nur besser auf einem Markt durchsetzen, sondern es lassen sich auch die Prozesse besser im Auge behalten. Wichtig ist es dabei zu verstehen, dass digitale Neuerungen an sich kein Produkt ersetzen müssen, sondern es ergänzen sollten.

Während immer noch viele Unternehmen der Digicalisierung keine große Beachtung schenken, ist die wachsende Rolle des digicalen Wandels in der heutigen Wirtschaft kaum zu verneinen. Empfehlenswert ist es daher, die Schnittstellen im eigenen Unternehmen zwischen digital und analog frühzeitig zu erkennen.