Jetzt kommt das Reactive Design

Relevanz von Inhalten im Mittelpunkt des Webdesigns

Responsive Webdesign gehört heute zum guten Ton. Bietet es dem mobilen User nicht nur eine einfache und übersichtliche Möglichkeit Websites zu besuchen, ist es auch für die Betreiber eine echte Arbeitserleichterung. Informationen müssen nicht für jedes Endgerät einzeln zugeschnitten werden, sondern werden „automatisch“, optimal an die jeweilige Situation angepasst.

Jetzt folgt mit dem Reactive Design ein weiterer Schritt in Richtung perfektes Nutzererlebnis. Das Design reagiert nicht nur auf das jeweilige Endgerät, sondern auch auf den einzelnen User. Das Ganze soll über User Signals funktionieren, bzw. über die User Journey. Woher kommt der User? Was klickt er an? Und wo springt er schließlich ab. Diese Daten werden, über mehrere Website-Besuche hinweg, gesammelt. Letztendlich entsteht ein Profil des Users, was ermöglicht, in Echtzeit relevantere Inhalte auszuspielen.

Die Möglichkeiten, die einen das Reactive Webdesign damit bietet, sind vielseitig. Nicht nur für den E-Commerce sind diese Funktionen nützlich, sondern auch für redaktionelle Websites. Neu ist diese Idee freilich nicht und wird in Form von „Wird oft zusammen gekauft“/ „Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch“ bei Amazon oder „Ähnliche Beiträge“ bei WordPress schon lange praktiziert. Auch ist der Begriff „Reactive Design“ nichts Neues. Synonyme dafür sind „Adaptive“ „Receptive“ oder das bekannte Wort „Responsive“.

Wie sich das Ganze nun im mobilen Format anfühlt, was sich tatsächlich verändern wird und ob sich überhaupt etwas ändert, bleibt wohl abzuwarten.